Capim Dourado - Das Goldene Gras

Naturschmuck aus brasilianischem Gras

Unser Naturschmuck wird aus einer ganz besonderen Pflanze hergestellt: Sie trägt den Namen „Capim Dourado“, auf Deutsch „Goldenes Gras“!
Das Capim Dourado ist ein natürlicher und seltener Rohstoff. Es wächst weltweit nur in einer kleinen Region im Landesinneren von Brasilien und unterliegt vielfältigen Schutzbestimmungen.

Das Goldene Gras ist ein einzigartiges Naturmaterial, aus dessen natürlicher Schönheit unsere revolutionären Schmuckstücke gezaubert werden.

Goldenes Gras – was ist das denn…?

Das Capim Dourado ist eigentlich kein Gras, sondern eine Spezies der ausdauernden krautigen Pflanzen und gehört zu der Familie der Eriocaulaceae. Der wissenschaftliche Name des „Capim Dourado“ ist Syngonanthus nitens. Nitens bedeutet auf Lateinisch „es glänzt“ und beschreibt damit bereits treffend eine herausragende Eigenschaft des Materials.

Denn es besitzt eine zauberhafte, natürlich goldene Farbe und ein unvergleichliches Aussehen.

So wächst die Pflanze

Jede Capim Dourado Pflanze ist eine “Sapata” (wie eine kleine Rose), die flach am Boden wächst und bis zu 4 cm breit wird. Normalerweise ist diese „Sapata” nicht sichtbar, sie ist versteckt unter anderen Gräsern.
Aus der „Sapata“ wächst ein goldener Stängel. Das ist genau der Teil der Pflanze, den man letztendlich bei dem Kunsthandwerk sieht.
An der Spitze jedes Stängels ist ein kleiner Kopf, der die Blumen, die Früchte und die Samen trägt. Jede „Sapata“ produziert im Jahr ca. 2 Stängel. Einige Pflanzen schaffen aber auch 10 - 20 Stängel pro Jahr.

Wie das Gras geerntet und geschützt wird

Die Ernte des Capim Dourado erfolgt im Frühling, sobald die Stängel reif sind. Geerntet wird zu
100 % per Hand - und das ist ziemlich zeitaufwändig. Für die Ernte von 1 kg Gras benötigen die Künstler mehr als fünf Stunden.
Um die nachhaltige Ernte zu gewähren hat die Regierung ein Gesetz erlassen. Das Gras darf nur zu einem bestimmten Zeitraum im Jahr geerntet werden. Damit wird verhindert, dass die Pflanze geschädigt wird.
Zudem haben nur Künstler mit Sondergenehmigung die Erlaubnis das Gras zu ernten. Das ist sehr wichtig, um zu kontrollieren wer, wo und wie geerntet wird.

Das Gesetz verbietet außerdem den Verkauf vom Capim Dourado in natura. Das heißt, das Gras darf die Region erst dann verlassen, nachdem es verarbeitet und in ein Kunstwerk verwandelt wurde. So bleibt die Einnahmequelle dieses Kunsthandwerks geschützt - nämlich für die regionalen Künstler und ihre Familien.

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